– Vater, sagte Netti, wir haben eine fürchterliche Entdeckung gemacht. Die Gräfin Andrasy hatte sich in unserm Hause versteckt.

– Himmel, welche Frechheit, rief erstaunt der Apotheker.

– Doch, beruhigen Sie sich, lieber Vater, fügte der Advokat hinzu, sie ist schon seit einer Stunde nicht mehr unter Ihrem Dache. Niemand wird glauben, daß eine Gräfin als Köchin in Ihren Diensten gestanden hat.

– Wie, Kathi wäre –?

– Die Gräfin Andrasy! sagten lächelnd Ferenz und Netti.

Herr Czabo sank vernichtet auf einen Stuhl.

– Himmel, rief er plötzlich aus, wenn das bekannt wird, bin ich verloren, entehrt, man wird mich meines Postens als Kommandant entsetzen! O, diese Schlange! Nicht genug, daß sie im Lande Zwist und Hader veranlaßt, sie geht auch noch in die Häuser friedlicher Bürger, um Unglück anzurichten!

– Vater, sagte Ferenz tröstend, wenn Sie selbst über diesen sonderbaren Vorfall schweigen können, wird Niemand etwas davon erfahren, denn außer mir und Netti weiß keine Seele darum.

– Wohin hat sie sich gewendet?

– Wenn ihr kein Unglück begegnet, schwebt sie jetzt auf den Wellen der Donau, um das türkische Ufer zu erreichen.