– Fliehen, ich? rief Konrad und vertrat dem Manne, der jetzt den Rasenplatz erreicht hatte, den Weg.
– Konrad, sagte der Fremde, bist Du es?
– Konrad ist mein Name; wer aber ist der, der danach fragt?
– Kennst Du mich nicht? flüsterte der Fremde.
– Mein Gott, ist es möglich – Sie, Herr Graf – allein hier im Walde?
– Still, mein Freund, ich habe mit Dir zu reden.
– Mit mir? fragte Konrad verwundert.
– Ich bin nur deshalb gekommen. Ich wollte Dich in Deiner Wohnung aufsuchen. – Wer ist jenes Mädchen, das bei meinem Anblicke floh?
– Es ist ja Marie, meine Braut, Herr Graf. Ach, wie wird sie sich freuen, wenn sie Sie wiedersieht – ich will sie holen!
– Konrad, wenn Du mich liebst, so sorge, daß mich niemand erkennt, auch Marie nicht.