Konrad ergriff Marien's Arm und zog sie sanft mit sich fort, wobei er ihre Befürchtungen durch freundliches Zureden zu verscheuchen suchte. Nachdem er sie der Obhut des alten Kaspar übergeben, der sie mit herzlicher Freude aufnahm, kehrte er auf den Platz zurück.
Der Graf hatte sich auf der Bank unter dem Fenster niedergelassen und hielt sinnend seinen Kopf in beiden Händen.
Graff hatte während des Gesprächs der beiden Männer Konrads Hut mit dem Bande von der leicht zu erreichenden Bank genommen und den Schläfer am Tische geweckt.
– Eberhard, rief er leise, wache auf!
– Was giebt es, rief dieser schlaftrunken.
– Sieh diesen Hut!
– Was soll der Hut?
– Das Band, das ihn schmückt, ist von Marien, welche die einträgliche Meierei besitzt!
– Wem gehört er?
– Konrad, Deinem Nebenbuhler. Doch sei still, man nähert sich der Bank vor dem Hause.