Dadurch wurde Anders aus seinem wachen Schlaf aufgeweckt; wollte in einen Strom von Worten ausbrechen, erfror aber wieder vor der unüberwindlichen Kraft der väterlichen Macht. Er war nur vernichtet, fühlte sich beschämt, so daß der Vater seinen Ausfall bereute und die Szenerie zu ändern beschloß, um eine andere Stimmung zu schaffen. Er stand auf und warf eine einfache Alltagsfrage hin:

»Wann eßt ihr zu Abend? Ich bin um mein Mittagessen gekommen und habe Appetit auf etwas Warmes.«

»Wir essen nie zu Abend,« antwortete Anders. »Wir haben uns das seit einem Jahre abgewöhnt.«

»So setzt mir Butter und Brot vor,« erwiderte der Vater, »ich bin auch mit wenigem zufrieden.«

»Ja, ich weiß nicht, ob wir etwas im Hause haben.«

»So schicke doch zum Kaufmann,« half der Vater nach, da er Unrat zu ahnen begann.

»Wir haben kein Pferd im Stall.«

»Wo ist es denn?«

»Fort, nach der Stadt.«