»Pfui!« sagte er, »dies ist ja alles verrückt.«
Im selben Augenblick stand der Pastor an ihrer Seite; und mit einer freundlichen, menschlichen Miene faßte er Esthers Boa, als wolle er sie am Schwanz festhalten oder sie schelmisch zausen:
»Mein Fräulein,« sagte er, »lassen Sie sich konfirmieren; es ist ja nur eine Formalität; und Sie, Herr Graf, lassen Sie sich taufen, es ist ja nicht gefährlich; nur etwas Wasser!«
»Sind es nur Formalitäten,« antwortete Graf Max, »und nur etwas Wasser? Ja, dann … danke für die Aufklärung, Herr Pastor … Aber denken Sie, wir Dummköpfe dachten, es sei etwas anderes! Komm, Esther!«
Sie gingen.
»Glaubst du, es ist seine Überzeugung, daß es nur Formalitäten sind?« fragte Max.
»Nein,« antwortete Esther, dem Weinen nahe; »er ist ein netter Mann, der uns trösten und helfen wollte. Deshalb hat er das gesagt.«
»Jetzt küsse ich dich in Gedanken, Esther, hier mitten auf der Straße, weil du gut von den Menschen denkst!«
»Es kann doch auch um einen Pfaffen schade sein!«