Der alte Gustav ging mit Isak an der Spitze:

»Kannst du dir vorstellen, Anders schrieb auch einen Sermon über amerikanische Familienverhältnisse, aber das wollte ich den Jungen nicht vorlesen. Er sagt, das Heim löse sich auf und die Familien wohnten im Boardinghouse. Ich gebe zu, es ist eine Verschwendung mit unseren Familienhaushalten, und der Altar des Hauses ist eigentlich der Küchenherd. Essenkochen und Aufwaschen ist ja vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang im Gange. – Und dann sagt er, Scheidungen seien ebenso üblich wie Hochzeiten, und es habe den Anschein, als sei das Leben durch diese Erneuerung der Persönlichkeit reicher geworden.«

Isak, der solche Fragen nicht gern behandelte, lenkte ab und nahm ein anderes Thema auf:

»Nobel ist ja jetzt gestorben und hat einiges hinterlassen; dreißig Millionen oder so.«

»Dann bekommt ja die Akademie etwas Geld zur Verfügung; wenn es nur nicht ein Reptilfond wird, mit dem politische Gegner gekauft werden.«

»Etwas Amtliches wird es sicher …«

Kurt und der Doktor im zweiten Gliede hatten eine Weibergeschichte vor. Kurt führte das Wort.

»Da ist sie mit dem Kind ihrer Wege gegangen, um mir den Todesstreich zu versetzen; aber ich lief ihr nicht nach, sondern ließ sie sitzen, und das hatte sie nicht in Rechnung gezogen. Da sagte sie, ich sei kein Gentleman; und dann lief sie zum Rechtsanwalt und beantragte die Scheidung, weil ich ›sie nicht glücklich gemacht hätte‹. Weißt du, was das heißt, eine Frau glücklich machen?«

»Ja, gewiß weiß ich das: wenn sie dich ruinieren, dich entehren, dich erniedrigen darf, dann hast du sie glücklich gemacht; und gelingt ihr das, ohne daß du klagst, dann bist du ein Gentleman!«

Holger und Sellén im dritten Glied sprachen über die Zeitung: Sellén war mit den Rezensionen und den Persönlichkeiten nicht einverstanden.