Isak fand den Augenblick gekommen, abzubrechen, und warf ein:

»Anders findet auch, daß es mit der Landwirtschaft faul ist!«

»Faul will ich nicht sagen, aber verkehrt ist es mit der Landwirtschaft, das ist sicher. Ist der Boden nicht ausgesogen, wenn wir ihn nicht düngen können, ohne Düngemittel zu importieren? Wißt ihr, daß Schweden in einem Jahre sechzig Millionen Kilogramm künstlichen Dünger aus dem Auslande gekauft hat? Wißt ihr das? Und glaubt ihr, daß sich das rentiert? – Wir können nicht einmal unser Vieh ernähren: wißt ihr, daß wir in einem Jahre neunzig Millionen Kilo Kleie und Ölkuchen gekauft haben? Wir können nicht säen, ohne Saatgut aus dem Auslande zu kaufen; sechzehn Millionen Kilo Saatgut vom Ausland in einem Jahre. Die Frauen, die früher Hühnerzucht betrieben, tun nicht mehr mit, sondern wir kaufen zwanzig Millionen Eier jährlich; eigentlich siebenundzwanzig, aber sieben Millionen haben wir exportiert.«

»Nun, und das Getreide?« warf Isak sein Scheit in das angezündete Zollfeuer.

»Reden wir nicht davon! Einhundertzweiunddreißig Millionen Kilo Weizen im Jahre, was gebt ihr mir dafür?«

»Ich halte die Ausfuhr dagegen,« sagte Isak.

»Du kannst nicht einhundertzweiunddreißig Millionen Kilo eingeführten Weizen mit achtzehntausend Kilo ausgeführtem wettmachen, auch wenn du siebenundzwanzig Millionen Kilo ausgeführten Hafer hinzurechnest; außerdem werden noch zweiundneunzig Millionen Kilo Roggen und siebenundzwanzig Millionen Kilo Mais eingeführt. Wovon lebt Schweden?«

»Von Holz und Eisen!«

»Nein, es gibt kein Bauholz, nicht einmal einen Mastbaum mehr in Norrland, sagen manche; andere behaupten, das sei gelogen; die Antwort hängt von den augenblicklichen Interessen der Wahlkorporation ab; wir exportieren nur Grubenholz und ›Planchettes‹, sagt der Sägemühlenbesitzer, wenn er zur Linken gehört; wenn er zur Rechten gehört, wird das in Abrede gestellt.«

»Nun, und das Eisen?«