»Das ist der Schlächter mit dem Geld! Wir sind gerettet,« rief er und sprang auf.
»O Gott! Welch ein Glück,« stimmte die Frau ein und stellte sich ans Fenster. »Aber geh nicht selbst hinaus; laß Lindquist ihn empfangen!«
»Ja, das kann er tun, denn der Schlächter und ich sind keine guten Freunde.«
Die Schlittenglocken waren verstummt, statt dessen aber schlugen die beiden Hofhunde an und rissen an ihren Ketten; die Jagdhunde antworteten, und alle Köter des Hofes versammelten sich hinter der Eismiete, die die Szene verbarg, die sich jetzt zwischen dem Schlächter und dem Inspektor abspielte.
Der Pächter und seine Frau sahen von dem Auftritt nichts, aber sie hörten einen Wortwechsel, der so laut war, daß das Wort Betrüger durch das Doppelfenster drang.
Nach einer Weile entfernten sich die Schlittenglocken; das Hundegekläff artete in ein Geheul aus, das auf einen Kampf hindeutete, und dann kam der Inspektor zum Hause hinauf gelaufen.
Der Herr ahnte Unrat, und mit sorglicher Hand wollte er seine Frau hinausführen, um ihr einen Auftritt und sich selbst eine Demütigung zu ersparen; aber sie blieb stehen.
Der Inspektor kam herein.
»Was ist?« fragte der Herr.