»Der Schlächter hat die Kuh zurückgebracht,« antwortete der Inspektor. »Er sagt, sie sei an einer unbekannten Krankheit verendet und er wolle den Herrn verklagen.«

»Was haben Sie denn mit dem Tier gemacht?«

»Er hat es auf den Misthaufen geworfen und da sind die Hunde drüberher gefallen; ich konnte sie nicht auseinandertreiben.«

»Lassen Sie sie nur! Dabei ist nichts zu machen. Gehen Sie in den Stall, Herr Lindquist, und lassen Sie den Schlitten anspannen. Sagen Sie dem Waldwärter, er soll die Eishacke nehmen und mitkommen.«

Der Inspektor wollte die Audienz noch verlängern, denn mit jedem Hieb, den der Herr kriegte, wurde seine Straflosigkeit größer; aber er mußte gehen, denn der Gutsherr verließ mit seiner Frau das Zimmer.

Die Gatten waren allein im Schlafzimmer, in das sie sich zurückzuziehen pflegten, um Rat zu halten und sich zu verstecken, wenn die Leute das Haus mit ihren Forderungen belagerten.

Die Frau begann:

»Ist es wahr, daß du ein krankes Tier verkauft hast?«

»Ja, das ist wahr! Ich werde zum Betrüger, wenn dies so weitergeht!« und sie weinten beide.