– Bitte um Verzeihung, Herr Kammermusikus, grüßte er und knipste an seiner Geige; wir haben ja gewissermaßen etwas gemeinsam, denn ich spiele auch, wenn auch nur auf meine Art.
– Geh zur Hölle, Schneider! Sei nicht unverschämt! wies ihn Carlsson ab.
– Ich bitte um Verzeihung, aber Euch geht’s nichts an, Carlsson! Versuchen Sie nur diese Geige, Herr Kammermusikus, und sagen Sie mir, ob die nicht gut ist; sie hat zehn Reichstaler gekostet.
Der Professor knippste die Quinte, lächelt und sagte freundlich:
– Recht gut!
– Wenn sich nur jemand darauf versteht, dann kann man ein wahres Wort hören! Aber über Kunst sprechen mit diesen – er wollte flüstern, aber die Stimmittel weigerten sich, zu nuancieren, und er schrie – Bauernlümmeln ...
– Gebt dem Schneider einen Tritt in den Hintern! schrie man im Chor.
– Hör mal, Schneider, du darfst dich nicht betrinken: dann können wir nicht tanzen!
– Rapp, du mußt auf den Spielmann achten, daß er nicht mehr trinkt!
– Bin ich nicht zum Trinken eingeladen? Bist du vielleicht geizig, du Preller?