gedeckt werden. Rapp hing farbige Laternen, die er vom Professor geliehen, in die Äste der Eiche. Norman trug Haufen von Tellern. Rundqvist lag auf den Knien und zapfte Dünnbier und Branntwein. Die Mädchen trugen Butter in Schobern herbei, Strömlinge in Diemen, Pfannkuchen in Stapeln, Fleischklöße in Hocken.

Als alles fertig war, klatschte der Bräutigam in die Hände:

– Bitte, nehmt ein Butterbrot! lud er ein.

– Aber wo ist der Pastor? sperrten sich die alten Frauen.

Ohne den Pastor wollte niemand anfangen.

– Und der Professor? Wo sind sie geblieben? Es geht wirklich nicht, daß man ohne sie anfängt!

Man rief und suchte, aber keine Antwort.

In Gruppen umstand man die Tische, wie hungrige Hunde mit funkelnden Augen, bereit, sich auf das Essen zu stürzen; aber keine Hand rührte sich und das Schweigen wurde bedrückend.

– Vielleicht sitzt der Pastor im Häuschen! ertönte Rundqvists unschuldige Stimme.

Ohne weiteren Aufschluß abzuwarten, ging Carlsson hinunter, um den geheimen Ort aufzusuchen. Ganz richtig, bei offener Tür saßen da Pastor und Professor, jeder seine Zeitung in der Hand, und waren in lebhaftem Meinungsaustausch begriffen. Die Laterne stand auf dem Boden und warf ein Rampenlicht auf die beiden Thronbesteiger, die Carlsson aus Achtung vor der Heiligkeit des Ortes nicht in ihrer natürlichen Ausübung einer zwingenden Pflicht stören wollte.