Aber Carlsson hatte schon losgelassen; wie ein Haufen lag der Pastor in den Nesseln, ohne einen Laut von sich zu geben.
Im Nu war der Bootsmann zum Fenster hinausgeklettert, und eilte die Leiter hinunter. Beide schleppten den Pastor nun nach der Waschbrücke.
Als sie ans Seeufer kamen, brach Carlsson los:
– Jetzt sollst du baden, du Halunke!
Es war seicht am Strande, aber sehr schlammig, weil man Jahre lang das Eingeweide der Fische dorthin geworfen hatte. Rapp packte den Stropp, den er um den Leib des Schlafenden befestigt, und warf ihn in die See.
Da erwachte der Pastor und stieß einen Schrei aus, wie ein Ferkel beim Schlachten.
– Holen! befahl Rapp, der merkte, daß die Leute oben aufhorchten und schon herbeieilten.
Carlsson aber legte sich auf die Knie und wälzte den Pastor im Schlamm; dann rieb er mit den Händen dessen schwarzen Anzug so ein, daß jede Spur von dem Unglück, das im Brautbett geschehen, vertilgt war.
– Was ist da unten los? Was ist? riefen die Leute, die herbeieilten.
– Der Pastor ist in die See gefallen! antwortete Rapp und holte den schreienden Geistlichen.