– Ich glaubte, es sei aus zwischen Euch und Ida, flüsterte die Alte.

– Nein behüte, weit davon, antwortete Carlsson, der sehr wohl fühlte, wie er seine Schnur einholen mußte und daß etwas am Haken saß.

– Wollt ihr euch denn heiraten?

– Gewiß, wenn die Zeit kommt; aber ich muß mich erst nach einer neuen Stellung umhören.

Es zuckte in dem gefurchten Gesicht der Alten, und die magere Hand zupfte und zupfte, wie die Hand eines Fieberkranken am Laken zupft.

– Ihr gedenkt uns zu verlassen? wagte sie mit zitternder, vertrockneter Stimme zu sagen.

– Ein Mal muß es doch sein, antwortete Carlsson; früher oder später will man sein eigener Herr werden; und sich für andere abarbeiten, tut man auch nicht gern um nichts.

Clara war mit dem Mehlbrei gekommen, und Carlsson wurde plötzlich von einer Lust erfaßt, mit ihr zu schäkern.

– Nun, Clara, seid ihr nicht bange davon, heute Nacht allein schlafen zu müssen, da die Burschen fort sind? Vielleicht wollt ihr, daß ich hinunterkomme und euch Gesellschaft leiste?

– Oh, das ist durchaus nicht nötig! antwortete Clara.