– Das gerade kann man von ihm erwarten! Wie der Vater hat er immer etwas Besonderes vorstellen wollen, und er wäre im Stande, sein Leben daran zu setzen, um die Zugnetze nicht verloren gehen zu lassen.
– Ist es so mit ihm bestellt, Frau, dann kann ihm selbst der Teufel nicht helfen! Übrigens es fischt sich gut! Wir waren vergangene Woche mit sechs Schleppnetzen draußen bei den Erlenkobben, und wir haben achtzehn mal achtzig gefangen.
– War der Strömling denn auch fett?
– Das will ich meinen, fett wie Butter. Aber sagt mal, Frau Flod, was ist das für ein Geschwätz, das von Euch umläuft: Ihr sollt daran denken, Euch wieder zu verheiraten? Ist das wahr?
– Ei potztausend, brach die Alte los, sagt man das? Das ist doch toll, was die Leute schwatzen können.
– Mir geht es ja nicht zu nahe, erwiderte der Pastor; verhält es sich aber so, wie man sagt, daß es sich um den Knecht handelt, so wäre es um den Jungen schade.
– Oh, für den Jungen ist keine Gefahr, und einen schlechtern Stiefvater hat mancher gekriegt.
– Es ist also wahr, höre ich. Brennt es noch so heftig in dem alten Körper, daß Ihr’s nicht mehr aushalten könnt?
Das Fleisch will das Seine haben, und der Pfahl sitzt da, hahaha!
Hier warf der Pastor einen prüfenden Blick auf Clara und Lotte, um zu sehen, wie sie aussahen, wenn sie verlegen wurden; sie sahen wirklich recht schelmisch aus, wie sie vergebens das Lachen zu verbeißen suchten, denn der Pastor fühlte sich veranlaßt, den Scherz noch weiter zu spinnen.