Rundqvist verhalf ihm zu einem Ableiter, indem er erklärte, das sei ein üblicher »Spaß« in der Gegend, wenn sich jemand verheirate.

Unglücklicher Weise kam Gustav gerade hinzu, um sein Erstaunen auszusprechen, daß der Lumpensammler so früh im Herbst gekommen, während er sonst sich nicht vor Neujahr zu zeigen pflege. Gleichzeitig griff Norman ein, um zu erklären,

es sei kein Lumpensammler da gewesen, das seien Carlssons Andenken an Ida; mit denen habe Rundqvist dem Carlsson einen Streich spielen wollen, da es jetzt zwischen den beiden aus sei.

Nun fielen scharfe Worte. Das Ende war, daß Gustav zur Pfarre segelte. Dort gelang es ihm, Carlssons Hochzeit auf sechs Monate zu verschieben, da dessen Papiere nicht in Ordnung waren.

Das war für Carlsson ein Strich durch die Rechnung. Doch er suchte den, so gut er konnte, wieder auszukratzen, indem er sich Ersatz verschaffte.

Zuerst hatte Carlsson seine neue Stellung feierlich aufgefaßt; als das aber übel ablief, beschloß er, sie wenigstens den Leuten auf dem Hof gegenüber scherzhaft zu nehmen. Das gelang ihm auch, nur mit Gustav nicht; der unterhielt beständig einen unterseeischen Kampf, ohne irgend ein Zeichen zur Versöhnung blicken zu lassen.

So verging der Winter, langsam und still. Man haute Holz, flickte Netze, fischte auf dem Eis. Dazwischen spielte man Karten und trank Kaffeehalbe. Feierte Weihnachten durch einen Schmaus. Lag der Eisvogeljagd ob.


Es wurde wieder Frühling. Der Eiderstrich lockte aufs Meer hinaus; aber Carlsson setzte alle Kräfte an die Bestellung, um auf eine gute Ernte rechnen zu können. Die war nötig, um den Ausfall zu ersetzen, den die Hochzeit bringen würde; besonders da man die Absicht hatte, eine große Hochzeit zu halten, an die man noch Jahre lang denken sollte.

Mit den Zugvögeln kamen auch die Sommergäste. Der Professor nickte freundlich wie im vorigen Jahre und fand, es sei alles »schön« wie früher, besonders daß man Hochzeit