– Worauf soll man denn sitzen? jammerte Frau Flod.

– Nimm die Röcke hoch und setz dich auf den Hintern, antwortete Carlsson, der sich jetzt, nachdem er aufgeboten war, sehr viel mehr zu Hause fühlte.

– Was sagst du? zischte die Alte.

– Ja, das sage ich: setz dich ins Boot, damit wir fortkommen!

– Wer hat den Befehl auf See, möchte ich wissen? fiel Gustav ein, der fand, daß man seiner Ehre zu nahe trat.

Und Gustav setzte sich ans Steuer, ließ aufhissen und nahm die Schot in die Hand.

Das Boot war tief beladen, der Wind war äußerst schwach, die Sonne brannte heiß und die Köpfe befanden sich in Gärung. Das Boot kroch dahin »wie eine Laus auf geteerter Birkenrinde«, und es half nicht, daß die Mannsleute einen Segelschnaps nahmen.

Die Geduld verging ihnen bald und das Schweigen, das eine Weile geherrscht hatte, wurde von Carlsson unterbrochen, der die Segel reffen und rudern wollte. Das wollte Gustav aber nicht:

– Wartet nur! Sobald man aus den Kobben heraus ist, kann man schon segeln, meinte er.

Und man wartete. Schon war draußen im Gatt zwischen den Inseln ein dunkelblauer Streifen zu sehen, und man