hörte die See gegen die äußeren Schären branden. Ein starker östlicher Wind war im Anzuge, und Leben kam in die Segel. Gerade als man um eine Landzunge bog, kam solcher Wind, daß sich das Boot legte, wieder hoch hob und dahin schoß, daß es hinter ihm gurgelte.

Jetzt mußte die ganze Gesellschaft einen Schnaps nehmen. Alle lebten auf, als das Boot guten Gang machte.

Dann aber frischte der Wind auf; das Boot lag leewärts unter Wasser, wurde aber vom Wind durchgedrückt.

Carlsson ward bange, hielt sich an den Tauen fest und bat, man solle reffen und zu den Riemen greifen.

Gustav antwortete nicht, sondern holte die Schot an, daß Wasser ins Boot kam.

Da erhob sich Carlsson, wurde wild und wollte ein Ruder auslegen. Aber die Alte packte ihn beim Rock und zog ihn nieder.

– Sitz still im Boot, Mensch, in Jesu Namen! schrie sie.

Carlsson setzte sich wieder, aber sein Gesicht war weiß. Aber er saß nicht lange, als er auffuhr und, ganz außer sich, den Rockschoß aufhob.

– Alle Wetter, leckt der Racker! heulte er und schlug mit dem Rockschoß.

– Was leckt? fragten alle auf einmal.