Wie gräßlich hier zu sitzen und so groß zu sein,
Da niemand Umgang pflegen will mit Recken.
Das können auch die Ammen, Kinder schrecken,
Und schließlich glaubt an Riesen weder Groß noch Klein.

(Die Liebhaberin tritt auf.)

Haha! Da kommt mit frecher Stirne,
Die jüngst so schmählich mir entrann.
Nun will ich imponieren dieser Dirne,
Und augenblicks ist sie mir untertan! —

Hörst meine Schöne, die im Tal du wandelst:
Ich bin der Größte, den’s auf Erden gibt.
Willst mein du sein, so trägst du goldne Krone
Und sitzt im Bergessaal auf meinem Throne.

Die Liebhaberin

Nicht paßt für meine Stirn die Krone, Riese,
Und auch dein Bergschloß ist zu groß für mich!

Der Hoberg-Alte

Ha, du bist stolz, du kleine Schlange,
Verschmähst den Riesen, weil er häßlich ist.

Die Liebhaberin

Das nicht, doch weil du auf das pochst,
Was andre sich gleich einer Gunst erbetteln.