Der Hoberg-Alte

Ich bettle nie, das ist mein Stolz,
Und ford’re ich, so geb’ ich voll zurück.

Die Liebhaberin

Was könntest du mir geben, die nichts sich wünscht,
Da Liebe unter deinen Schätzen fehlt?

Der Hoberg-Alte

So fahr’ zur Hölle, störrisch Weib,
Das einst ich aus dem Schmutze zog.
Ich seh’ nun, wie in schönem Leib
Ein fauler Kern mich gleißend trog!
Mag Liebe denn in Haß sich wenden,
Und mag die Sage nun mit grausem Schrecken enden!

(Starkes Getöse. Felsen stürzen herab und verschütten die Kirche, den Pfarrhof und das Tal. Der Hoberg-Alte wird mitten auf die Bühne vorgeschoben, wo er einsam auf den Trümmern sitzt, unter denen die Liebhaberin begraben wird.)

Neunte Szene

Der Hoberg-Alte. Der Arzt (tritt auf).

Der Arzt