St. Peter
(der die Angelrute auf die Wiese ausgeworfen)
Ich glaube, meiner Seel’, der See ist alle!
Der Arzt
Du fischest auf dem Trocknen, alter Fischer,
Komm mit und fische Menschen, Petrus.
Das Wort hab’ ich einmal gehört
Vor vielen, vielen Jahren schon — — —
Wie mir das Alter das Gedächtnis trübt —
Und dennoch wie durch ein Gewölk
Seh’ einen Mann ich licht und mild,
Mit Malen an der Brust, den Händen —
In Büchern las er niemals, sondern wanderte
In Waldeseinsamkeit und auch auf Bergen,
In Dörfern, Städten . . . Da, nun reißt der Faden ab —
Doch immerhin! . . . Kommt, laß uns Menschen fischen, Doktor!
(Er wirft die Angelrute weg; sie gehen.)
Zweiter Akt
(Der Hof eines Gasthauses. Zur Linken und Rechten von Baulichkeiten eingeschlossen, im Hintergrunde von einer Mauer mit großem Einfahrtstore begrenzt. Im Trakte rechts die Schenke, links Kuh- und Pferdeställe, Wagenschuppen und dergleichen. In der Mitte des Hofes ein Brunnen. Vor der Schenke ein paar längliche Holztische mit Bänken.)