Die Nymphen
Gnothi Seauthon!
Das da heißt: Erkenne dich selbst!
(Tersites sinkt in die Tiefe. Die Frösche hüpfen ihm nach. Die Nymphen verschwinden in das Dickicht, Narzissus zieht sich in die Höhlung des Baumes zurück. Der See bedeckt sich mit einer Grasmatte, und St. Peter, der ohne auf die sich abspielende Szene zu achten, während der ganzen Zeit erfolglos mit Angeln beschäftigt gewesen, wird schließlich gewahr, daß etwas Ungewöhnliches vorgeht.)
[2] Für den Schauspieler: Tersites skandiert falsch, in Jamben.
Der Arzt
Nun Schmied, was dünkt dich von dem Abenteuer?
Der Schmied
Gewiß, recht nett und auch sehr instruktiv —
Etwas zu tief wohl auch für mich —
Philosophie ist just nicht meine Stärke.
Der Arzt
Nein, nein, das geb, ich zu! denn leben erst
Und sehn, hören und sodann summieren,
Den Abzug machen, Wurzel, Mittel suchen,
So spinnt sich ja der Hergang ab.
Nicht eher lernst du dich erkennen,
Als bis im kleinen Finger du das Leben hast,
Also zurück zu Fuß auf neuen Wegen.
Wie steht’s mit unserm Freund Apostel?
Sind seine Rappen schon bereit?