Bums! Da haben wir das Wort wieder! Was ist denn das Ideal? Seht Euch den Schmied da an. Er hat sein Ideal an einer aussätzigen Spinnhausdirne gefunden, deren vornehmste Tugend darin besteht, daß sie nicht leugnet, gelogen zu haben! Ist der Schmied glücklich?
Wahrscheinlich! Er berauscht sich an seinem Unglück!
Don Quixote
Denkt Euch, wenn er so wirklich glücklich wäre! Denkt Euch, wenn . . . Aber hört, ich glaube, ich werde in der Tat guttun, mich Euch anzuschließen, um nach meinen verlorenen Idealen zu fahnden. Etwas Glück täte mir nur zu not, nachdem ich den ganzen Kehrichthaufen der Jugendideale sich auf dem Boden umherschleppen gesehen habe. Seht Euch nur dieses fette Schwein Romeo an, wie er seinen Knaster raucht und der Braut eines andern die Kur macht. Seht da diesen Blaubart, der sich der moralischen Liga angeschlossen und Lady Macbeth geehelicht hat, die ihrerseits Präsidentin des Vereins zur Abschaffung der Todesstrafe ist. Pfui! Pfui! Pfui! Ich wollte, ich könnte sie alle auf einen Haufen werfen, Teer darüber spritzen und hernach das Ganze in Brand stecken.
Der Arzt
Ihr Schatten, die ich hier ans Licht beschwor,
Gedanken in ein sichtbar Bild zu kleiden,
Hinab mit euch, dahin, woher ihr kamt!
Erzeugt aus trocknen Brunnens sumpf’ger Luft,
Seid Irrwisch wiederum am alten Ort!
Marsch, alle marsch! Macht fort!
(Der Brautzug kehrt in den Brunnen zurück. Der Arzt schlägt den Deckel zu, sperrt ihn ab und wirft den Schlüssel weg. Als zuletzt auch die Liebhaberin hinabsteigt, springt der Schmied auf und will ihr nach, wird aber von dem Arzte zurückgehalten. Die Liebhaberin winkt dem Schmied ein Lebewohl zu. Irrlichter erscheinen hierauf oberhalb des Brunnendeckels.)
Sie ging, und ich, ich darf nicht mit!