– Oh ja, gibt die Frau zu, wenn auch etwas widerstrebend.
– Lass uns nun das Marziale nehmen, sagt der Mann, das ist etwas ganz Feines. Ich erinnere mich noch an die prächtigen Chöre des königlichen Theaters.
Der Marsch beginnt.
– Nun, ist es nicht prächtig? sagt der Mann triumphierend, als habe er „Romeo und Julia“ selber geschrieben.
– Ich finde, es klingt wie Messingmusik, antwortete seine Frau.
Die Ehre und der gute Geschmack des Mannes stehen auf dem Spiel, und er sucht nach der Mondscheinarie im vierten Akt. Nach langem Suchen stösst er auf eine Arie für Sopran; die muss wohl die rechte sein.
Und er beginnt von neuem:
– Tram-tramtram, tram-tramtram, so klingt es im Bass, der sehr leicht ist.
– Weisst du, meint die Frau, als es zu Ende ist, die Musik ist sehr mässig.
Der Mann ist ganz niedergeschlagen und gibt zu, dass es wie ein Leierkasten klingt.