Helene zitterten die Beine, sie sah Zukunft und Stellung in einem Zuge an sich vorbei sausen. Dann ging sie, um das Knäuel zu holen. Es krachte in der Taille, als sie sich niederbeugte, und sie war flammend rot, als sie das Knäuel zurückgab, ohne einen Dank zu erhalten.

– Sind Sie böse? fragte die Herzogin und sah das Opfer mit einer impertinenten Miene an.

– Nein, Königliche Hoheit, log Helene.

– Man hat gesagt, Sie seien ein Blaustrumpf, fuhr die Herzogin fort. Ist das wahr?

Helene fühlte sich entkleidet und antwortete nichts.

Das Knäuel fiel wieder. Helene stellte sich, als sehe sie nichts, und biss sich in die Lippe, um die Tränen des Ärgers zurückzuhalten.

– Bitte, reichen Sie mir mein Knäuel, sagte die Herzogin.

Helene richtete sich auf, sah der Despotin ins Auge und sagte:

– Nein, das will ich nicht.

Und damit ging sie. Der Sand knirschte unter ihren Stiefeln, und die Schleppe wirbelte Staubwölkchen auf. Sie lief beinahe die Treppe hinunter und verschwand.