Er kroch ins Bett und griff wieder zu der Zeitung.

Lange hatte er noch nicht gelesen, als er unten auf der Strasse Schritte hörte, die allmählich langsamer wurden und schliesslich verstummten. Dann erklangen leise musikalische Laute, und ein Doppelquartett begann:

– Integer vitae scelerisque purus ...

Er fühlte sich gerührt! Das war schön! Purus! Er fühlte sich über die Materie erhoben. Im Zeitgeist also lag diese Mahnung, höhere Forderungen an die Ehe zu stellen; die Jugend war von dem ethischen Strom, der die Epoche durchdrang, ergriffen worden ...

– Nec venenatis ...

Wenn Helene geöffnet hätte!

Er nickte leise den Takt und fühlte sich so gross, so edel, wie Helene ihn hatte haben wollen.

– Fusce pharetra!

Sollte er das Fenster öffnen und der studierenden Jugend im Namen seiner Gattin danken.

Er stand auf!