Der Vater kam nach Uppsala und beriet sich mit dem Dekan der theologischen Fakultät. Der Professor der Pathologie wurde zugezogen. Was war zu machen? Der Arzt schwieg. Schliesslich wurde er gefragt.
– Da ich gefragt werde, muss ich wohl antworten, sagte er; aber, meine Herren, Sie wissen doch ebenso gut wie ich, dass es nur ein Mittel gibt.
– Und das ist? fragte der Theologe.
– Müssen Sie wirklich noch fragen, wodurch die Natur geheilt wird, antwortete der Arzt.
– Ja, das muss man wirklich, sagte der Theologe, der verheiratet war; denn es ist nicht Natur, dass der Mensch unzüchtig sein soll.
Der Vater sagte, er wisse wohl, dass nur der Verkehr mit einer Frau helfen könne, aber er wolle seinem Sohn nicht solchen Rat geben, denn er könne sich dabei eine Krankheit holen.
– Dann ist er ein Esel, wenn er sich nicht in acht nehmen kann, antwortete der Arzt.
Der Dekan ersuchte, ein so aufregendes Gespräch an einem Ort zu führen, der besser dazu geeignet sei. Hinzuzufügen habe er nichts.
Und dabei blieb es.
Da Theodor Oberklasse war, wurde die Sache totgeschwiegen. Nach einigen Jahren machte er das zweite theologische Examen und wurde nach Spaa geschickt. Das Chinin, das er eingenommen, hatte sich in die Knie gesetzt, und er musste zwischen zwei Stöcken gehen. In Spaa erschreckte er sogar Kranke mit seinem furchtbaren Aussehen.