– Verzeih mir, sagte sie, aber ich konnte nicht schlafen. Mein Kopf ist so sonderbar. Setz dich her und sprich mit mir.

– Du bist nervös, mein Kind, sagte Albert und nahm ihre Hand. Du musst ein Glas Wein trinken.

Er ging in den Esssaal und holte eine Karaffe voll Wein und zwei Gläser.

– Auf dein Wohl, Geliebte, sagte er.

Helene trank, und ihre Wangen fingen Feuer.

– Was ist dir? fragte er und legte seinen Arm um ihren Leib. Du fühlst dich unharmonisch?

– Ja, ich bin nicht glücklich!

Er hörte wohl, dass die Worte trocken und gesucht kamen, aber seine Leidenschaft war geweckt, und ihm war alles recht.

– Weisst du, warum du unglücklich bist? fragte er.

– Nein, das ist mir selber nicht klar. Aber eins weiss ich: dass ich dich liebe.