Er flammte auf. Sollte der eingeweiht sein? Oder was meinte er?

Der andere sah, dass er auf ein Hühnerauge getreten hatte, und fuhr fort, ohne die Antwort abzuwarten.

– Ja, siehst du, wenn du allein bist, habe ich gedacht, du könntest mit mir, hm, mit uns zusammen sein. Du weisst vielleicht, hm, ich habe ein kleines Verhältnis, hm, ein nettes, prächtiges Mädchen, siehst du.

Das klang gut, und er sagte, er wolle den Vorschlag gern annehmen, wenn sie beide kommen könnten. Natürlich dürften sie das, und damit war die Weihnachtsfrage und die Verkehrsfrage gelöst.

Sie trafen sich um sechs Uhr bei dem Freunde, und die beiden „Alten“ setzten sich hin, um Portwein zu trinken, während die Frauen in die Küche gingen.

Dann halfen sie alle vier beim Decken: die beiden Alten knieten auf den Boden nieder und machten mit Keilen und Querhölzern den Tisch breiter. Die Frauen waren schon die besten Freundinnen geworden, denn sie wurden von dem recht sichtbaren Band zusammengehalten, das den grossen Namen „Urteil der Welt“ trägt. Sie achteten einander, sie waren feinfühlig gegen einander. Sie vermieden diese zweideutige Sprache, an der sich Eheleute ergötzen, wenn die Kinder sie nicht hören, als wollten sie sagen: jetzt haben wir das Recht dazu.

Bei der Torte brachte der Jurist einen Toast auf die eigene Häuslichkeit aus, in die wir vor der Welt und den Menschen fliehen, in der wir unsere besten Stunden mit unsern wirklichen Freunden verleben.

Da fing Marie-Luise an zu weinen, und als er sie fragte, warum sie betrübt sei, warum sie nicht glücklich sei, schluchzte sie, sie sehe wohl, dass er seine Schwestern und seine Mutter vermisse.

Er antwortete, er vermisse sie durchaus nicht, und sie selber würde sie sicher weit fort wünschen, wenn sie in ihre Nähe käme.

– Ja, aber warum könnten sie sich nicht verheiraten?