Der Tag kommt und die Nacht ist da! Er muss sich anziehen und nach der Hebamme laufen! Vom Krankenbett muss er in den Flur hinaus, um Gläubiger zu empfangen.

Schliesslich hat er seine Tochter in den Armen! Da weint er, denn er fühlt die Verantwortung, eine Verantwortung, die schwerer ist, als seine Kraft zu tragen vermag. Und er fasst neue Vorsätze. Aber seine Nerven sind ruiniert. Er hat eine Übersetzung erhalten, aber er kann nicht dabei bleiben, denn er muss immerzu in Geschäften ausgehen.

Er stürzt zum Schwiegervater, der nach der Stadt gekommen ist, und bringt ihm die frohe Neuigkeit.

– Ich bin Vater!

– Gut, sagt der Schwiegervater. Hast du Brot für das Kind?

– Nein, augenblicklich nicht. Du musst helfen, Schwiegervater!

– Ja, für den Augenblick! Aber dann nicht mehr. Ich besitze nicht mehr, als sie und die anderen Kinder brauchen!

Und jetzt muss die junge Frau Hühner haben, die er selbst auf dem Markt kauft, und Johannisberger für sechs Kronen die Flasche. Echt muss es sein!

Und dann muss die Hebamme hundert Kronen haben.

– Warum sollten wir weniger als andere geben? Hat der Hauptmann nicht hundert gegeben?