– Das ist doch nicht schwer: von Menschen, die dasselbe denken, kennt doch immer der eine die Gedanken des andern.

– Hm! Sie sind ein sonderbares Mädchen; glauben Sie an die Liebe?

– Nein!

– Ich auch nicht! Aber man muss sich jedenfalls verheiraten.

– Ja, ich fange an es zu glauben!

– Würden Sie sich mit mir verheiraten?

– Warum nicht? Wir werden uns wenigstens nicht schlagen!

– Pfui! Aber wie können Sie das wissen?

– Weil wir derselben Meinung sind!

– Ja, aber das kann etwas einförmig werden! Wir haben ja über nichts zu sprechen, denn der eine kennt ja die Gedanken des andern.