Es war gut ausgerechnet, und es war ganz richtig gedacht.
– Wenn ihr aber Kinder bekommt? wandte der Zweifler ein.
– Wir werden keine Kinder bekommen!
Gut! Sie würden keine Kinder bekommen!
Es war entzückend! Er ging morgens auf den Markt und kaufte ein. Darauf kochte er den Kaffee. Sie machte die Betten und räumte die Zimmer auf. Dann setzten sie sich an die Arbeit.
Wenn sie müde wurden, plauderten sie eine Weile, gaben einander einen guten Rat, lachten und waren sehr lustig.
Wenn der Mittag kam, machte er Feuer in der Küche, während sie das Gemüse wusch. Er kochte Rindfleisch in der Brühe, während sie zum Kaufmann hinunterlief; dann deckte sie, während er das Essen auftischte.
Aber wie Geschwister lebten sie nicht. Sie sagten sich abends gute Nacht, und jedes ging in sein Zimmer. Dann aber klopfte es an ihre Tür und sie rief: herein! Doch das Bett war eng und es kam nie zu Ausschweifungen, sondern jedes erwachte morgens im eigenen Bett. Und dann klopfte er an die Wand:
– Guten Morgen, mein Mädchen! Wie steht es heute?
– Danke, gut; und dir?