„Fühlst du mein Leben? fühlst du mein Blut? Verzehr mich, verzehr mich, ich will in dir vergehn . . .

— Ich will in dir vergehn . . .

— Wir sind wie zwei Flammen, die einander verschlingen . . .

— Ich kann nicht . . . ich kann nicht . . .

— Ich will sterben durch dich . . . O, wir sterben zusammen . . .

— Mein Mund zerquetscht deinen Mund wie eine Frucht, aber ich fühl deine Seele nicht . . .

— Fühlst du ganz das Leben, das brennt in meinen Brüsten, meinem Mund, in allem, was ich bin? . . . Mehr! mehr! Ich hab dich noch nicht . . .

— Meine Adern springen, mein ganzes Leben zerspringt in dir . . . O sanfter, bittrer Tod! . . .

— Fühlst du den Tod steigen, wie ein Wasser? Fühlst du dich verfließen und vergehn, aufgeschlürft von der Wollust? . . .

— Schweig, schweig still, laß mich los . . . O bitterer Tod, der kein Tod ist! . . . Meine Seele brennt fort in mir . . .