Sehenswürdigkeiten: Die grossen Stickerei-Etablissements von A. Meinls Erben, Gebrüder Pfob und J. T. Poppenberger.

Das Städtchen verdankt seinen Ursprung dem Bergbau, welcher hier 1532 begann. Der Sage nach soll ein Bär durch Scharren seines Lagers in der Gegend des sogenannten Schwarzen Teiches das Erz entblösst haben, und so die Lagerstätte von Zinnerz erschürft worden sein; darauf soll auch das Wappen des Städtchens deuten, welches einen Bären vorstellt, der einen Ring in der Pfote hält. In der grössten Blüthe war der Bergbau, der schon längst erloschen ist, unter der Regierung Kaiser Ferdinands I., denn nicht weniger als 72 Pochwerke waren damals hier in Betrieb. Im Jahre 1559 wurde Bärringen zur Stadt erhoben.

Tour: Karlsbad-Schlackenwerth-Joachimsthal.

Von Karlsbad gelangen wir, wenn wir die Tour auf der schönen Reichsstrasse machen, in 2 Stunden (zu Wagen in 1 Stunde) nach Schlackenwerth, oder wir fahren zu dieser Stadt pr. Buschtěhrader Bahn in ½ Stunde.

Wir wählen die Fusstour. Unterhalb des Karlsbader Bahnhofes, wo sich die nach Schlackenwerth führende Strasse rechts zweigt, erblicken wir sogleich zur Linken das Dorf Zettlitz, zur Rechten Karlsbad, Drahowitz, den Egerfluss, Weheditz. Die Strasse führt durch Felder; wir schreiten bei einer grossartigen Dampfziegelei vorüber und erreichen die sog. Weheditzer-Zettlitzer Höhe, wo wir eine schöne Aussicht geniessen (Siehe Tour Karlsbad-Lichtenstadt). (Auf dieser Höhe zweigt linksab die Strasse nach Lichtenstadt, etwas weiter entfernt rechtsab die Strasse nach Dallwitz.) Die in nordöstlicher Richtung dahinziehende Strasse weiter verfolgend, gelangen wir unterhalb Sodau zu einem Theil dieses Dorfes mit 2 Gasthäusern, nähern uns dann dem rechts liegenden Dorfe Lessau, wandern links an dem Orte Fuchsloch (½ St. sw. von Schlackenwerth) und dem Dorfe Grasengrün (Teiche; der Peinteich zwischen Grasengrün und Hauptstrasse) vorbei und kommen endlich nach Schlackenwerth. Links von der Strasse sehen wir den Friedhof und den grossherzoglich toskanischen Park, rechts das Actienbräuhaus.


Schlackenwerth.

Gasthöfe: Zum Renthaus, am Marktplatze, Schwarzer Adler.

Post- und Telegrafenamt im erstgenannten Gebäude.