Aber — schließt und geht mein guter Onkel auch nicht zu eilig? —
„Erspare dir die unnöthigen Schnörkeln; ich kann die Proforma’s nicht leiden. An mir ist’s, dich zu fragen: gehst du auch nicht zu eilig? — Was soll’s werden mit dir und der Wallersee? — Du zwar bist der allezeitfertige Freier, aber sie? — und für dich?“
Ich glaube noch für Keinen. — Adelaide ist noch frei —
„Und nichts weniger als zu zärtlicher Neigung für dich gestimmt.“ —
Sie betrachtet mich als Karolinens Verlobten.
„Gut, dahinter will ich bald kommen. Das Mädchen ist ohne Verstellung; sie hat Vertrauen in mich.“
Bester Onkel! was wollen Sie?
„Das Eis probiren, auf dem du eingebildeter Thor vielleicht zu zuversichtlich deine unwiderstehliche Herrlichkeit produziren willst. — Würde sie auf dich reflektiren, wenn sie dich frei weiß, so überlaß das Weitere mir. Für Karolinen findet sich schon noch Entschädigung; besser den Brautstand aufgehoben, als den Ehestand mit Wehe zerrissen, oder verzweifelnd bis zum Grabe fortgeschleppt.“
Aber mein Vater wird —
„Seine podagraischen Beine verfluchen, daß sie ihn abhalten, dich selbst auf die Zinne des Straßburger Thurms zu schleppen, und seinen Stammhalter mit eigner Hand herunter zu stürzen. — Doch auch aus ihm hoffe ich den bösen Geist zu treiben, wenn nur die Wallersee den zärtlichen Schäfer zu erhören sich geneigt findet.“