Dampfend und zischend blieb das Oberhemd, an dem die Plättfrau mit rotglühendem Bolzen arbeitete, auf dem Brett liegen.
Barhäuptig, ein Tuch um die Schultern, lief sie zu dem Kranken.
Der arme Junge. Wie er dalag. Das weiße Gesicht zusammengefallen, die schmale Nase wachshell, schwarze Schatten unter den Augen, schweißfeuchte Haarsträhnen tief in der blaugeäderten Stirn. Er erkannte sie nicht. Unruhig warf er die Arme umher, stöhnte leise oder murmelte vor sich hin.
Armer Junge, armer, armer Junge!
»Kann man gar nichts für ihn tun?« fragte sie den Arzt.
Der zuckte die Achseln.
»Ihn wenigstens hier herausbringen?«
»Er will ja nicht ins Krankenhaus. Nach Italien werden Sie ihn wohl nicht schicken können, würde ihm auch kaum mehr was nützen.«
Die Frau zuckte zusammen. »Wenn man ihn wenigstens hier herausbringen könnte« wiederholte sie.
Sie sah sich um.