War das nicht ein Schrei? Das Rufen eines Kindes, das vor vielen Jahren in solcher Sturmnacht auf der See ertrunken ist?

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Schweineschlachten. Fest im Armenhaus. Im November kauft die Mutter das Ferkel ein, zieht es unter aller Augen auf. Aller Hände haben es betastet. Tag um Tag. Wie es zunimmt. Ob am Fett mehr, ob am Fleisch? Heut, im Februar, wird es geschlachtet. Dick van Keer, der alte Heringsfischer, der so oft den Todesschnitt geübt hat, darf es stechen.

Seine dürre Hand, die zögernd zittert, wird noch einmal fest. Er stößt mit scharfem Messer in das Herz des Tieres, dessen Blut hervorschießt. In den Bottich, den Joost Bluijs ihm vorhält.

Gwij und Arrie holen Pech herbei, bestreuen den Leichnam. Während Eef das Feuer auf dem Herd entzündet und den Kessel aufstellt.

Siedend wird das Wasser auf das Schwein gegossen, daß die Borsten, aufgeweicht, sich schaben lassen.

Alle Männer, ihre Kraft vereinend, ziehen und schleppen nun den schweren Körper in die Halle. Dort wird er gehängt und abgewogen.

Juchhei! Zweihundertundzwanzig Pfund. Fast um zwanzig mehr als im vergangenen Jahr.

Um das Tier geschart, besprechen sich die Alten, achten auf die Teilung, sehen den Frauen zu, die die Eingeweide waschen, umdrehen, salzen und zerkleinern, um sie in den langen Darm zu stopfen.

Ihre Augen treten aus den Höhlen, ihre Zungen lecken lüstern ihre Lippen. Ganz beseligt tasten sie die Seiten. Dieser Speck – so weiß und fest. Und die Schinken.