Da die Antwort ausblieb, pfiff er seinem Hund und ging.

Mark Crystoll atmete erleichtert auf, als er sich allein sah.

Was für ein Rohling, dieser Hubert. Das Geheimnis der Arbeit preiszugeben, es zu pöbelhafter Gemeinsamkeit anzubieten. Als ob das, was eines anderen Augen gesehen haben, noch den geringsten Wert besitzen könnte. Er nahm sein Handwerkszeug und ging den Weg, der ihm zum Leidensweg geworden war.

Auf seinen Wanderwegen war ihm vor kurzer Zeit ein vereinzelt liegendes Häuschen aufgefallen, dessen Alter eine eigenartige Innenbauart vermuten ließ.

Der Eingang war verschlossen, und im Hintergarten, dessen Zaun an eine grünversumpfte Wasserstraße grenzte, fand er keinen Menschen. Leer war auch die Sommerlaube, das Taubenhaus und der Schweinekoben. Nichts lebte in der Einsamkeit als die mächtige, vollerblühte Sonnenblume. Hoch aufgereckt, daß ihr Stern das schwarze Schindeldach erreichte.

Das satte Gelb inmitten dieser dumpfen, fahlen Farben fesselte des Malers Auge. Nach einer Stunde kehrte er zurück und war beglückt, die Insassin des Häuschens daheim zu finden.

Doch die alte Frau, die mürrisch in der kleinen Küche herumhantierte, hatte auf alle seine Worte nur ein steinernes »Nee, das tu' ich nicht«.

Er bat. Fünf Sitzungen – nur vier – nur drei, er verdoppelte die Zahlung.

Sie blieb bei ihrem »Nee, das tu' ich nicht«.

Als er, vom Eifer fortgerissen, näher an sie drängte, wies sie ihm die Tür.