»Daß ihm's nur kein Loch in den Magen reißt.«

Crystoll entsetzte sich. Wenn die Wirtin von dieser neuen Schmach für ihre Küche erfuhr, war keine Stunde Bleibens mehr für beide Künstler.

So, bedrängt von allen Seiten, arbeitete er so hastig, als es ihm seine aufmerksame Art erlaubte. Die Zeichnung war bereits in Kohle aufgerissen, nun legte er die Farbe an.

Wieder fühlte er in allen Nerven den Reiz des Vorwurfs. Den äußerlichen; was für Töne saßen in dem alten Holzwerk, in den Mauerrissen, in dem Sumpfkraut. Und den innerlichen, unaussprechbaren. Den lachenden Triumph des Lebens in dem schwarzen Flecken Erde, durch die strahlend helle Sonne der erblühten Blume.

Die Minuten flogen. Fie mochte ihr Verbot vergessen haben über der Beschäftigung, ihr Haus zu säubern für den Sonntag. Crystoll hörte sie umhergehen, bürsten, plätschern und reiben.

Plötzlich unterbrach sie sich mit einem Aufschrei, dem ein Hundebellen folgte und der Ton von Huberts Stimme.

Übles ahnend, eilte Mark hinzu. Und sah Scott aus allen Zottelhaaren triefend, auf der reingeseiften hellen Matte stehen, Fie mit einem Besen hinter ihm. Während Hubert lachend sich bemühte, ihr zu wehren.

»Na, gebt Euch, Mutter Fie. Es tut mir selber leid. Hier habt Ihr einen Gulden, kauft Euch Seife zu einer neuen Wäsche.«

Zu Crystoll sagte er:

»Das Tier hat gerade ein Bad genommen im Kanal und hat dich im Vorbeigehen aufgespürt.«