Mark war keines Wortes mächtig. Schnell ging er in den Garten, zitternd vor der Strafe, die ihn für Scotts Verbrechen treffen würde.
Fie aber war ganz still. Von neuem fing sie an, zu waschen und zu bürsten und sah nicht auf, als Mark beim Weggehen noch zwei Gulden Schmerzensgeld auf ihre Lade legte.
Eine schwüle Stimmung lastete auf den zwei Freunden an dem arbeitslosen Sonntag. Zum erstenmal in all den Wochen ging Crystoll nicht des Abends mit zum Bier. Und als er sich am nächsten Morgen Fies Häuschen nahte, schlug ihm das Herz, als wartete verbotene Liebe hinter jenem Gitter.
Gottlob, das Haus war offen und Fies Gruß sogar vergnügter als gewöhnlich.
Der Maler lief nach hinten. Stutzte, rieb sich die Augen. Er war wohl falsch gegangen. Das war doch nicht sein Garten, dieser wüste, leere Winkel.
Auf einmal wußte er's.
Er stürzte in die Stube.
»Wo ist die Sonnenblume?«
»Ich hab' sie abgeschnitten. Jetzt werden mir die fremden Hunde nicht mehr das Haus versauen.«
* * * * *