Hierauf wird die Geschichte von Gafney erzählt. Coningsby’s Spekulationen werden folgendermaßen geschildert:
„Gar große Massen Güter sackt
Er in die Taschen ein;
Des Königs Gut wird angepackt
Und Alles nennt er sein.
Verwirktes Gut auch zieht er ein,
Grundeigenthum und Geld;
Wo jenes ist, muß dies auch sein,
Der Cerberus Alles hält.”
Die letzte Beschuldigung hat die den Katholiken gewährten Begünstigungen zum Gegenstande:
„Papisten hat er allezeit,
Ganz unverhohl’n gepflegt,
Trotzdem sie raubten weit und breit,
Beschützt sie und gehegt.
Der Protestant, durch Nero’s Schuld
Geplündert und beraubt,
Er mußte schweigen in Geduld
Wie Hiob schwieg und glaubt’.
Denn schnöde schlug er diesem ab
Rechtsbeistand und Gericht,
Und schützte nur mit mildem Stab
Den röm’schen Bösewicht.”
[120] An Account of the Sessions of Parliament in Ireland, 1692, London, 1693.
[121] Die Poyningsacte ist 10 H. 7. C. 4. Sie war durch eine andere Acte, 3 und 4 P. und M., C. 4 erläutert.
[122] Die Geschichte dieser Session habe ich den Protokollen der irischen Lords und Gemeinen, den den englischen Lords und Gemeinen von Mitgliedern des irischen Parlaments vorgelegten schriftlichen Erzählungen und einer Flugschrift, betitelt: A Short Account of the Sessions of Parliament in Ireland, 1692, London 1693, entnommen. Burnet scheint mir (II. 118) eine richtige Ansicht von dem Streite gehabt zu haben. „Die Engländer in Irland glaubten die Regierung begünstige die Irländer zu sehr; Einige meinten, es sei dies eine Folge von Bestechungen, Andere hielten es für nothwendig, sich gegen Verfolgungen der Engländer zu sichern, welche sie haßten und heftig gegen sie erbittert waren... Auch wurde sehr über schlechte Verwaltung geklagt, namentlich in Bezug auf die Staatseinkünfte, auf die Besoldung der Armee und auf die Unterschlagung von Vorräthen.”
[123] Ueber Swift’s Abkunft und Jugendjahre sehe man die von ihm selbst geschriebenen Anekdoten.
[124] Journal to Stella, Letter LIII.
[125] Siehe Swift’s Brief an Temple vom 6. Oct. 1694.