Am Morgen, da er in stillschweigendem Groll Anstalten zur Abreise traf, erklärte sie: »Nach Hause auf keinen Fall! Die Schmach mache ich nicht mit! Unsere Reise sollte vier Wochen dauern und ... und ...«

Ein neuer Weinkrampf erstickte ihre Stimme. Freilich, in diesem Zustande verzichtet er ebenso auf die Heimfahrt. Aber was dann? Wohin? Keinen Schritt mehr auf dieser Hochzeitsreise! Aber was dann?

Wütend, ratlos, mechanisch griff er nach der frischen Zeitung, die der Kellner beim Servieren des Frühstücks auf den Tisch gelegt. Plötzlich schnellte er empor, warf die Zeitung hin, nahm sie wieder auf, las abermals und sprang mit einer gewaltigen, herzbefreienden Lache vom Stuhl.

»Und deswegen!« rief er, »es ist kaum glaublich!«

»Was ist? Was hast du?« — in gesuchter Gleichgiltigkeit hob sie langsam den Kopf aus ihrer völlig apathischen Migränestimmung.

»Huhuhuhu — hahahaha!«

Beleidigt durch diese plötzliche Fröhlichkeit, runzelte sie die Stirn.

»Da lies einmal!« Immer noch lachend, schob er ihr das Zeitungsblatt hin, auf eine Stelle der »Neuesten Nachrichten« deutend.

Sie senkte den Blick trotzig blinzelnd darauf und schob dann das Blatt, ohne verstanden zu haben, wieder auf den Tisch.

»Nun?« grinste er.