»Den Zug sehen wir zusammen —«

»Selbstverständlich!«

Dann gelüstete es sie, eine von den berühmten »Kaffeevisiten« bei Mosler, Obenmarspforten, kennen zu lernen, wo die eleganteste Kölner Welt unter solcher Spießbürgerdevise den Sekt schäumen läßt.

Auch das! Ich würde bei denen aus der Gesellschaft mit meinem Faschingsbräutchen nur Staat machen, meinte ich für mich.

Natürlich würden wir uns am Faschingsdienstag früh zu einer Spezialrevue (Spezial = ein Kölner Weinmaß) in einem der ersten Restaurants einstellen. U. s. w. u. s. w. Ich mußte zuletzt hellauf lachen. »Schad’ —« rief ich, »daß es nicht ein paar Wochen so weiter geht! Du bist famos!«

Sie stutzte ein wenig, gleich aber steifte sie sich auf ihren Kontrakt. Sie hätte einen ähnlichen daheim abgeschlossen. »Ich bin frei — frei — frei!« Ein Jubel, der in diesem Augenblick etwas gezwungen herauskam.

»Hoffentlich fährt mir der Dienst nicht störend dazwischen —« antwortete ich.

»Du mußt! Sonst such’ ich mir — —«

Doch nicht einen andern? Es fiel mir heiß aufs Herz: die Eifersucht! Nein, das darf nicht sein! Sie ist mein — und kein anderer soll es wagen ... Zugleich aber eine geheime Frage: was ist sie doch für eine süße kleine Teufelin?

Sie fühlte die Notwendigkeit, mich ein wenig aufzuklären. Und wieder die Hände über dem Glase gefaltet, mit dem treuherzigen Ausdruck ihrer braunen Kinderaugen beichtete sie.