»Sehr gern — aber nimm doch Platz!«
»Es ist höchste Eile — bist Du bereit, mich zu verheiraten?«
»Sehr gern — aber ...«
Der junge Geistliche stutzte vor seinem eigenen schnell entschlossenen Ja. Seine nüchterne Denkungsart hinderte nicht, daß die Erinnerung von geheimen, auf einem Verbrechen basierenden oder auf ein solches zielenden Heiraten ihn anflog.
»Kein aber! Entweder bist Du bereit oder nicht! Ich habe keine Zeit! Meine Braut liegt im Sterben, und ich wünsche ...«
Hier versagte Magnus die Stimme.
Den Prediger erfaßte ein Mitleid — »Aber ich bitte Dich — was ist denn geschehn? Setz’ Dich doch und erleichtere Dein Herz!«
»Ja oder nein! Halt’ mich nicht auf!« rief Magnus.
Aber er war dem Geistlichen, bevor dieser sich zu einer folgenschweren Amtshandlung herbeiließ, doch wohl eine Erläuterung schuldig. Und er erklärte in kurzen hastenden Worten die Lage.
Der Geistliche machte ein bedenkliches Gesicht — der Fall war ihm noch nicht vorgekommen.