Der Kopf des Vaters wandte sich langsam herum, und die grauen schlauen Blinzelaugen unter den silberschimmernden Büschen der Brauen glitten prüfend kurz über Magnus’ Gestalt.

»Du siehst in der That in letzter Zeit nicht ganz gut aus. Du machst Dir zu wenig Bewegung. Ich wünschte, daß Du Deine Ritte am frühen Morgen wieder aufnähmest.«

Magnus errötete.

»Du hättest Dich wenigstens gestern Deiner Desertion wegen entschuldigen können,« fuhr jener fort, abermals in die Papiere hinein. »Nun, es ist aber jetzt egal — wir haben Dich hoffentlich herausgerissen: das Telephon rief Dich also nach Berlin ins Geschäft, verstehst Du?«

Die Stimme des alten Joël klang ungewöhnlich weich: es war nicht des Vorwurfs wegen, daß er seinen Jüngsten hatte rufen lassen; es war etwas anderes im Werk.

Eine Pause, die nur das dumpf surrende Geräusch der den Elevator treibenden Dampfmaschine, die den Elevator trieb, ausfüllte; die Gegenstände, die Luft hier in dem kleinen, mit dunkler Ledertapete bekleideten Kabinet, schienen zu beben von diesem Surren.

»Bitte, bleib’ einen Moment!« knurrte der Alte — »à propos, ist die neue Sendung aus Neuschatel schon ausgepackt? — wie ist sie ausgefallen?«

»Man ist eben daran, sie auszupacken.«

Ein Nicken und: »Bitte, klingle Sierling!«

Magnus drückte dreimal auf den Elfenbeinknopf neben der mit mattem Glas versehenen Thür.