»Was ist Dir, mein Herz?«
Der seltsam flehende Ton ihrer Stimme machte ihn stutzig.
»Was ist Dir? Bist Du nicht wohl?« fragte er, ihr Köpfchen von seiner Schulter hebend.
»Doch, doch —« nickte sie mit gesenkten Augen.
»Du hast Dich wahrscheinlich wieder zu sehr angestrengt — wie oft habe ich Dich gebeten, das zu unterlassen — Du siehst blaß und verstört aus.«
Sie wollte des Gerichtsvollziehers erwähnen und das als Grund ihres Aussehens anführen. Ah, — er wird genug auszustehen haben — sie will ihn und sich nicht die Stunde dieses Abschiedes durch solche Trivialität vergällen!
»Nichts, Maggi ... es ist das Gewöhnliche, Du weißt.«
Sie litt in letzter Zeit viel an migränehaften Kopfschmerzen.
»Du wirst Dich gleich nach Tisch hinlegen, Du armes Herz! — Können wir bald essen? Ich bringe einen Wolfshunger mit. Ich bin nicht zum Frühstücken gekommen.«
»Das Essen ist bald fertig — Du wirst nasse Füße haben, Maggi —«