„Fern bleibe mir Gedanke, nicht versuche mich Gefühl ...“
Ein Ringen hebt an, zwischen uns beiden Scheidenden.
„Fern bleibe mir Wille, wenn ich feig ...“
„Nicht erfasse mich Ekel, wenn ich Schönes sehe ...“
und der Krampf, die Qual reißen mich durch verbannende Fügung von meiner Mutter Leib.
„Leben?! ... Leben?! ... damit ich den Tod erkenne! ...“
Der Orkan, der aus der Zeit kommt und nicht inne hält, ehe die Erde zu keimen vermag, hebt meiner lieben Mutter armen Körper; Blut, Schaum, Flut aus ihrem heiligen Fleisch ...
Und nun sitze ich hier am See, mit aufgekeulter Phantasie, in der Blendung, unter meinen zwei verschlossenen Ohren regt sich kein menschliches Leben, kein menschlicher Ton, doch strahlt mein Herz von sonatenhafter Leidenschaft ... o! wenn jeder Mensch hinkte, o! wenn jeder Mensch bucklig wäre ...
In trauriger, verwaister, wartender Lautlosigkeit stoßen klirrend Sonne und Gletscher gegeneinander.