(Marchbanks krampfhaft:) Zwiebeln!?
(Candida.) Ja, Zwiebeln, und nicht einmal spanische! garstige, kleine rote Zwiebeln! Sie können mir helfen, sie zu zerschneiden; kommen Sie. (Sie nimmt ihn am Handgelenk und läuft, ihn nachziehend, hinaus. Burgess erhebt sich verblüfft und starrt ihnen, auf dem Kaminteppich stehend, nach.)
(Burgess.) Candy sollte den Neffen eines Pairs nicht so behandeln.
Das geht doch zu weit, Jakob. Hat er öfters solche komischen Anfälle?
(Morell kurz, ein Telegramm schreibend:) Ich weiß nicht.
(Burgess sentimental:) Er spricht sehr nett. Ich habe immer etwas Sinn für Poesie gehabt. Candy schlägt mir darin nach. Ich mußte ihr immer Märchen erzählen, als sie noch ein so kleines Mädchen war. (Er hält die Hand ungefähr zwei Fuß hoch über den Fußboden.)
(Morell beschäftigt:) So, wirklich? (Er löscht das Telegramm ab und geht hinaus.)
(Proserpina.) Haben Sie die Märchen, die Sie Ihrer Tochter erzählten, selbst erfunden?
(Burgess würdigt sie keiner Antwort und nimmt vor dem Kamin die
Stellung tiefster Verachtung gegen sie ein.)
(Proserpina sehr ruhig:) Ich hätte nie gedacht, daß Sie derlei könnten. Übrigens möchte ich Sie doch warnen, da Sie so großes Interesse an Herrn Marchbanks nehmen. Er ist verrückt.
(Burgess.) Verrückt! Was? Der auch?