„Nun gut, warum habe ich den Zank begonnen?“
„Wegen Agatha Wylie.“
„Oh, verzeih mir, Hetty, ihretwegen fing ich sicher nicht an, mich zu streiten. Ich habe sie sehr gern — viel mehr, als sie, wie es scheint, mich leiden kann. Einen Augenblick, Hetty, ehe du von neuem mit deinen Vorwürfen beginnst. Warum kannst du es nicht leiden, wenn ich Agatha Schmeicheleien sage?“
Henrietta überlegte und sagte: „Weil du kein Recht dazu hast. Du zeigst dadurch, wie wenig du dir aus mir machst.“
„Es hat mit dir gar nichts zu tun. Es zeigt nur, wieviel ich mir aus ihr mache.“
„Ich bleibe nicht hier, um mich beschimpfen zu lassen,“ sagte Hetty, und ihr Schmerz überkam sie von neuem. „Ich will nach Hause gehen.“
„Nicht heute abend. Es fährt kein Zug mehr.“
„Dann geh ich zu Fuß.“
„Das ist zu weit.“
„Daraus mach’ ich mir nichts. Ich will nicht hierbleiben, und wenn ich vor Kälte am Straßenrand sterbe.“