Dann trat ein Arbeiter im mittleren Alter von der Landstraße auf den Rasen. Er hatte seinen Hut in der Hand, verbeugte sich ehrfurchtsvoll und sagte: „Sehen Sie her, Sir Charles. Achten Sie nicht auf die Kerle. Kein Mann aus der Nachbarschaft ist dabei, keiner, der bei Ihnen oder auf Ihrem Land beschäftigt ist. Wir empfehlen uns Ihnen und der gnädigen Frau, und wir vertrauen Ihnen, daß Sie schon das tun, was für uns recht ist. Wir wollen keine Eindringlinge von Lunnon, die uns mit Ew. Gnaden in Unfrieden bringen, und —“

„Du erbärmlicher Hund,“ schrie Trefusis wütend, „welches Recht hast du, seinen ungeborenen Kindern die Freiheit deiner ungeborenen Kinder fortzugeben?“

„Wir haben keine ungeborenen Kinder,“ sagte Lady Brandon unwillig, „das zeigt wieder, wie wenig Sie davon wissen.“

„Auch bei mir sind keine,“ sagte der Mann und war stolz, weil die gnädige Frau ihm half. „Und wer sind Sie, daß Sie mich einen Hund nennen?“

„Wer ich bin? Ich bin ein reicher Mann — einer von euren Herren, und ich habe das Vorrecht, euch zu nennen, was ich will. Sie sind ein kriechender, halbverhungerter Sklave. Nun gehen Sie und suchen Sie beim Gesetz gegen mich Recht. Ich kann mir die Gesetze kaufen, um Sie zu ruinieren, und es würde mich weniger Geld kosten, als in Schottland Wild zu schießen oder hier Raubzeug. Wie gefällt Ihnen dieser Zustand? He?“

Der Mann war niedergedrückt. „Sir Charles wird mir beistehen,“ sagte er nach einer Pause mit gezwungenem Vertrauen und einem ängstlichen Blick auf den Baronet.

„Wenn er das tut, nachdem er die Antwort gehört hat, die Sie mir gaben, weil ich für Ihre Sache eintrat, dann ist er ein größerer Narr, als ich es glaube.“

„Ruhig, ruhig,“ sagte der Geistliche. „Man kann manche Entschuldigung für den armen Kerl finden.“

„Ich bin so ruhig, wie Sie wollen, gegen jeden, der im Herzen ein freier Mann ist,“ sagte Trefusis. „Aber Sklaven muß man hetzen, und dieser Kerl ist ein Sklave bis ins Mark.“

„Trotzdem muß man nachsichtig sein. Er versteht nicht —“