„Das werden die Anwälte erledigen. Jetzt, da Sie wissen, wer wir sind, werden Sie natürlich aufhören, unsere Mauern einzureißen.“
„Natürlich,“ sagte Trefusis lächelnd und zog ein Taschenbuch hervor, um die Einladung zu notieren. „Ich muß schnell machen, daß ich zur Wegekreuzung komme. Man hat mich wahrscheinlich inzwischen zum Vorsitzenden gewählt und wartet darauf, daß ich die Versammlung eröffne. Adieu. Sie haben mir diese Gegend, deren ich schon ganz müde geworden war, in unerwarteter Weise interessant gemacht.“
Sie wechselten Blicke, wie sie es früher auf der Schule getan hatten. Dann nickte er Sir Charles zu, winkte Erskine familiär mit der Hand und folgte der Prozession, die jetzt außer Sicht war.
Sir Charles, der schon längst hatte sprechen wollen, aber wiederholt durch die schnellen Worte seiner Frau und die unbedenklichen Antworten Trefusis’ daran gehindert wurde, wandte sich jetzt ärgerlich an sie und sagte:
„Was soll das heißen, daß du diesen Burschen in mein Haus einlädst?“
„Wirklich, dein Haus! Ich lade ein, wen ich will. Du scheinst dich wieder einmal aufzuregen.“
Sir Charles sah sich um. Erskine war diskret fortgegangen und drehte auf der Straße eine Schraube an seinem Rad fester. Die wenigen Personen, die zurückgeblieben waren, standen außer Hörweite.
„Wer und was zum Teufel ist er, und wie kommt es, daß du ihn kennst?“ fragte er. Er fluchte sonst nie in Gegenwart einer Dame. Nur bei seiner Frau machte er eine Ausnahme, und auch nur dann, wenn sie allein waren.
„Er ist ein Gentleman, und das kann man von dir nicht sagen,“ entgegnete sie und sandte mit einem Peitschenhieb, der beinahe die Schulter ihres Mannes traf, den Braunen in wilden Sätzen durch die Mauerbresche.
„Kommen Sie mit,“ sagte sie zu Erskine. „Wir sind zu spät zum Luncheon da.“